Hilfe von Mensch zu Mensch

Weltweit oder nebenan – die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Mädchen und Frauen leiden am meisten darunter, obwohl ihnen das größte Potenzial zugesprochen wird. Selbst in Deutschland ist die Armut weiblich. Mit dieser Situation wollen wir uns nicht abfinden, sondern weltweit Lebensbedingungen verbessern. Ein Aspekt der Arbeit des Frauenwerkes heißt solidarisches Handeln. In Spenden bzw. Kollekten sehen wir mehr als bloßen Geldtransfer. Deshalb unterstützen wir jedes Jahr aufs Neue internationale bzw. nationale Projekte. Welche Vorhaben finanzielle Zuwendung erhalten, geschieht in Absprache mit der EmK-Weltmission und den einzelnen Konferenzen.

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Ein Ort zum Auftanken - Jugendtreff Nürnberg

Als nationales Projekt unterstützt das Frauenwerk ein weiteres Jahr den Jugendtreff Süd der Paulusgemeinde Nürnberg.

Er öffnet seine Türen jeden Montag und Mittwoch (außer wenn schulfrei ist) für Kinder und Jugendliche ab acht Jahren. Normalerweise kommen zwischen und 30 Kids aus unterschiedlichsten religiösen, sozialen und kulturellen Hintergründen zum Jugendtreff.

Der Treff ist für sie ein Ort zum Spielen, kreativ sein, Freunde treffen und Auftanken. Da viele der Familien in der Nürnberger Südstadt mit finanziellen und unterschiedlichsten sozialen Problemen zu kämpfen haben, freut sich die Leiterin des Jugendtreffs Judith Gahl »ein Anker für unsere Kinder und ihre Familien sein zu können«.

Ein zentrales Angebot ist das gemeinsame Kochen. Gemeinschaft, Selbstständigkeit und Kommunikationsfähigkeit werden gefordert und gefördert – von der Einigung auf ein gesundes, leckeres Gericht, übers selbstständige Einkaufen, bis hin zum gemeinsamen Kochen, Aufräumen und Essen. Für viele ist das Essen zudem die erste (warme) Mahlzeit des Tages; der Bedarf ist groß.

Kontakt in der Kontaktsperre

»Während der Corona-Pandemie halten wir via Post, Mail und Facebook Kontakt zu den Jugendlichen« sagt Judith Gahl. Der Jugendtreff biete Hausaufgabenhilfe per Video an und »wir schauen, wo wir trotz räumlicher Distanz da sein und aushelfen können«.



Alles für die Mädchen

Das "Casa Susana Wesley" in Porto Alegre, Brasilien ist ein Tageszentrum für Mädchen aus schwierigen familiären Situationen. Insgesamt 24 Mädchen werden hiertagsüber betreut. Mit viele Liebe werden sie von den Mitarbeitenden bei den Hausaufgaben unterstützt, werden musikalische und künstlerische Angebote gemacht, gespielt und miteinander über die Bibel und den Glauben gesprochen. Da in Brasilien zu wenig Schulgebäude vorhanden sind, werden diejüngeren Klassen morgens und die älteren nachmittags unterrichtet. http://www.emkweltmission.de


Spendenkonto beim Frauenwerk-Evangelische Bank, IBAN: DE71 5206 0410 0000 4162 15 mit dem Stichwort Nürnberg für den Jugendtreff oder Brasilien für das Tageszentrum für Mädchen.

Herzlichen Dank für Ihre Zuwendung!

Ein Ort zum Auftanken - Jugendtreff Nürnberg

Als nationales Projekt unterstützt das Frauenwerk in diesem Jahr den Jugendtreff Süd der Paulusgemeinde Nürnberg. Er öffnet seine Türen jeden Montag und Mittwoch (außer wenn schulfrei ist) für Kinder und Jugendliche ab acht Jahren. Normalerweise kommen zwischen und 30 Kids aus unterschiedlichsten religiösen, sozialen und kulturellen Hintergründen zum Jugendtreff.

Der Treff ist für sie ein Ort zum Spielen, kreativ sein, Freunde treffen und Auftanken. Da viele der Familien in der Nürnberger Südstadt mit finanziellen und unterschiedlichsten sozialen Problemen zu kämpfen haben, freut sich die Leiterin des Jugendtreffs Judith Gahl »ein Anker für unsere Kinder und ihre Familien sein zu können«.

Ein zentrales Angebot ist das gemeinsame Kochen. Gemeinschaft, Selbstständigkeit und Kommunikationsfähigkeit werden gefordert und gefördert – von der Einigung auf ein gesundes, leckeres Gericht, übers selbstständige Einkaufen, bis hin zum gemeinsamen Kochen, Aufräumen und Essen. Für viele ist das Essen zudem die erste (warme) Mahlzeit des Tages; der Bedarf ist groß.

Kontakt in der Kontaktsperre

»Während der Corona-Pandemie halten wir via Post, Mail und Facebook Kontakt zu den Jugendlichen« sagt Judith Gahl. Der Jugendtreff biete Hausaufgabenhilfe per Video an und »wir schauen, wo wir trotz räumlicher Distanz da sein und aushelfen können«.



Frauen durch Bildung stärken

Etwa 70 Prozent der Armen weltweit sind weiblich. Zwei Drittel der Analphabeten weltweit sind Frauen. 70 Prozent der unbezahlten Arbeit wird von Frauen verrichtet. Frauen in den Entwicklungsländern produzieren bis zu 80 Prozent der Grundnahrungsmittel, besitzen aber nur 15 Prozent der Anbauflächen Sie sind sexueller Diskriminierung und in weit stärkerem Maße als Männer bitterer Armut ausgesetzt.

Überall auf der Welt muss sich die Kirche in der Nachfolge Jesu dieser besonderen Herausforderung stellen und tut dies auch. Deshalb unterstützt das Frauenwerk gemeinsam mit der EmK-Weltmission in unseren Partnerländern in besonderer Weise Projekte mit und für Frauen und Mädchen. 2020 sammeln wir für unser internationales Kollektenprojekt nocheinmal, wie bereits im vergangenen Jahr, für Frauen und Mädchen in Nord-Ghana (siehe auch Ausgabe 2/2019).

Mehr als die Hälfte der Schüler und Schülerinnen im Norden Ghanas, meist Mädchen, brechen die Schule nach Ende der sechsjährigen Grundschule ab, weil ihre Eltern die Gebühren für die weiterführende Schule nicht bezahlen können. So ist der Anteil der Menschen, die nicht lesen und schreiben können, in den nördlichen Regionen Ghanas am höchsten. Dadurch haben die meisten – insbesondere Mädchen – keine Chance, einen Arbeitsplatz zu erhalten. Durch den Umzug in die Großstädte im Süden hoffen sie, genügend Geld für ihre weitere Ausbildung verdienen zu können. Doch ohne eine Ausbildung können sie nur Hilfsarbeiten verrichten. Am Rande der Gesellschaft leben sie meist in prekären Verhältnissen in Slums oder auf offener Straße, ohne Zugang zu ärztlicher Versorgung. Auf sich allein gestellt werden sie zudem leicht Opfer wirtschaftlicher Ausbeutung und sexuellen Missbrauchs. Auch Kinder- und Frauenhandel sind ernstzunehmende Probleme. Mit ihrem geringen Verdienst unterstützen sie ihre Familien. Daneben auch noch ihre eigene Ausbildung zu finanzieren, gelingt den wenigsten.

Bisher engagiert sich keine Organisation im Norden, wo die Probleme ihren Anfang nehmen. Hier setzt nun die Arbeit der Methodistischen Kirche Ghana an. In Tamale, der Hauptstadt Nord-Ghanas, wird ein Ausbildungszentrum aufgebaut, das jungen Frauen aus der Region die Möglichkeit eröffnet, eine Berufsausbildung zu absolvieren und ihnen damit eine neue Perspektive aufzeigt. Ganz selbstverständlich werden auch die Fächer Lesen und Schreiben in die drei Jahre dauernde Ausbildung integriert. Es werden Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt, die den Weg in die Selbstständigkeit erleichtern. Durch unsere Unterstützung wollen wir mithelfen, die Frauen durch eine Ausbildung zu stärken.

Wenn Sie die Frauen und Mädchen in Ghana unterstützen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte unter dem
Stichwort Ghana. Soll Ihre Spende dem Kinder- und Jugendprojekt in Nürnberg zukommen, vermerken Sie bitte das Stichwort Nürnberg.
    Konto:
  • Evangelisch-methodistische Kirche,
  • Frauenwerk, Evangelische Bank,
  • IBAN: DE71 5206 0410 0000 4162 15
Herzlichen Dank für Ihre Zuwendung!

Offene Kinder- und Jugendeinrichtung in Chemnitz

InspireKids ist ein Ort, an dem alle Kinder und Jugendlichen willkommen sind. »Egal, wo du herkommst, wie alt du bist oder was du gerne machst – bei uns findest du mit Sicherheit Freunde und etwas, was dir Spaß macht; ob es chillen ist, etwas Kreatives machen, spielen oder einfach nur vorbeischauen, was so bei uns los ist. Auch bei Hausaufgaben, Problemen oder anderen Dingen helfen wir dir jederzeit gern.« So lautet die Einladung auf der Homepage der Bethanien Diakonissen-Stiftung.

Foto: Bethanien-stiftung.de

InspireKids bietet viele verschiedene Aktivitäten an, die jede Woche ein wenig anders sind. Von der Krabbelgruppe für die Kleinsten reichen die wöchentlichen Angebote über Nachhilfe bis zum Kochkurs. In Chemnitz hat die Kinder- und Jugendeinrichtung auf einem Spielplatz mit einem Zirkuswagen begonnen. Der Zirkuswagen hat sich sehr schnell als Anlaufstelle für viele Kinder und Jugendliche etabliert. Zur Verbesserung der Angebote für Kinder und Jugendliche sind die InspireKids inzwischen in feste Räume umgezogen.

Foto: https://www.bethanien-stiftung.de/angebote/kinder-und-jugendhilfe/inspirekids-chemnitz/


Die Bethanien Diakonissen-Stiftung betreibt die InspireKids als rechtlicher Träger zusammen mit der Initiative Inspire Chemnitz. Ihr Ziel ist es dabei, Kindern und Jugendlichen verschiedene Angebote zu machen, um ihnen auf diesem Weg Zugang zu den folgenden Ressourcen zu verschaffen:

  • Erlernen sozialer Fähigkeiten im Umgang miteinander,
  • Unterstützung bei der Motivation zur Schulbildung,
  • Erlernen von sinnvollen, gewalt- und drogenfreien Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung,
  • den in Jesus Christus menschgewordenen Gott kennenlernen durch Menschen, die ihm vertrauen.

Wir bitten um Spenden unter dem Stichwort »Chemnitz« auf das Konto

  • Konto: Evangelisch-methodistische Kirche, Frauenwerk, Evangelische Bank,
  • IBAN: DE71 5206 0410 0000 4162 15.


Frauen durch Bildung stärken

Auf den Märkten der Großstädte im Süden Ghanas sind »Kayaye«, Trägerinnen, die für wenig Geld schwere Lasten auf dem Kopf transportieren, ein gewohnter Anblick. Es sind zumeist Mädchen und junge Frauen aus dem Norden des Landes, die ihre Heimat auf der Suche nach Arbeit verlassen haben.

Mehr als die Hälfte der Schüler und Schülerinnen im Norden Ghanas, die meisten von ihnen Mädchen, brechen die Schule nach Ende der sechsjährigen Grundschule ab, weil ihre Eltern die Gebühren für die weiterführende Schule nicht bezahlen können. So ist der Anteil der Menschen, die nicht lesen und schreiben können, in den nördlichen Regionen Ghanas am höchsten. Die Folge ist, dass die meisten keine Chance haben, einen der angebotenen Arbeitsplätze zu erhalten.

Somit versucht sich der Großteil der im Norden Ghanas lebenden Bevölkerung mit Landwirtschaft. Doch die Böden sind nicht die besten. Die Wasserversorgung ist schwierig, die Niederschläge sind unregelmäßig und spärlich. In den letzten Jahren hat sich die Situation verschlechtert, so dass die Landwirtschaft kaum noch rentabel ist. Vor allem die Jugend, insbesondere die Mädchen, sind von dieser Entwicklung betroffen. Durch den Umzug in die Großstädte im Süden hoffen sie, genügend Geld für ihre weitere Ausbildung verdienen zu können.

Tatsächlich erfüllt sich diese Hoffnung nur selten: Ohne eine Ausbildung können sie nur Hilfsarbeiten verrichten. Ihre Tage sind lang und die Arbeit als Kayaye hart.Die Kultur und die Sprache im Süden sind ihnen fremd. Am Rande der Gesellschaft leben sie meist in prekären Verhältnissen in Slums oder auf offener Straße, ohne Zugang zu ärztlicher Versorgung. Auf sich allein gestellt werden sie zudem leicht Opfer wirtschaftlicher Ausbeutung und sexuellen Missbrauchs. Auch Kinder- und Frauenhandel sind ernstzunehmende Probleme. Mit ihrem geringen Verdienst unterstützen sie ihre Familien. Daneben auch noch ihre eigene Ausbildung zu finanzieren, gelingt den wenigsten.

Es gibt eine ganze Reihe von Nichtregierungsorganisationen, die sich um die Frauen im Süden kümmern. Allerdings engagiert sich bisher keine Organisation im Norden, wo die Probleme ihren Anfang nehmen. Hier setzt nun die Arbeit der Methodistischen Kirche Ghana an:
In Tamale, der Hauptstadt der Region Nordghana, soll ein Ausbildungszentrum aufgebaut werden, das jungen Frauen aus der Region die Möglichkeit eröffnet, eine Berufsausbildung zu absolvieren und ih-nen damit eine neue Perspektive aufzeigt. Das Ausbildungsangebot soll drei Berufe umfassen:

  • Friseurin und Kosmetikerin
  • Schneiderin
  • Köchin

Ganz selbstverständlich werden auch die Fächer Lesen und Schreiben in die drei Jahre dauernde Ausbildung integriert. Grundsätzlich werden Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt, die den Weg in die Selbständigkeit erleichtern. Durch unsere Unterstützung wollen wir mithelfen, die Frauen durch eine Ausbildung zu stärken.

weltmission Ghanaweltmission Ghana


Etwa 70% der Armen weltweit sind weiblich. Zwei Drittel der Analphabeten weltweit sind Frauen. Frauen in den Entwicklungsländern produzieren bis zu 80% der Grundnahrungsmittel, besitzen aber nur 15% der Anbauflächen. 70% der unbezahlten Arbeit wird von Frauen verrichtet. Hier transportieren Trägerinnen aus dem Norden Ghanas für wenig Geld schwere Lasten in den Großstädten des Landes.



Fotos: EmK Weltmission
https://www.emkweltmission.de/ghana/projekte-in-ghana/frauen-durch-bildung-staerken.html?L=210



Wenn Sie die Frauen und Mädchen in Ghana unterstützen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte unter dem Stichwort Ghana.

  • Konto: Evangelisch-methodistische Kirche, Frauenwerk, Evangelische Bank,
  • IBAN: DE71 5206 0410 0000 4162 15.

CESPRO: Neue Perspektiven für Mädchen in Liberia.

Dieses Programm der EmK-Weltmission stellten wir 2013 schon einmal vor. Es richtet sich an junge Frauen und Mädchen, die auf der Straße lebten, keine Familie mehr hatten und gezwungen waren, ihren Lebensunterhalt durch Prostitution zu bestreiten. Angefangen bei psychologischer Betreuung und fachlicher Beratung über die Möglichkeit einer Schul- und Berufsausbildung wird im Projekt den Mädchen neue Perspektiven aufgezeigt. Die christliche Gemeinschaft gibt ihnen dabei Halt.

Bis heute ist CESPRO in Kakata in Liberia erfolgreich dabei, jungen Frauen zu einem selbstbestimmten Leben und einer unabhängigen Existenz zu verhelfen. Lesen Sie hier, was inzwischen erreicht wurde.

Ihre Spende macht es möglich.

  • EmK-Weltmission
  • IBAN: DE65 5206 0410 0000 4017 73
  • BIC: GENODEF1EK1
  • Evangelische Bank eG
  • Verwendungszweck: CESPRO: Neue Perspektiven für Mädchen, Projekt 4741



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Die Insel Arche

Wir wollen Kindern im Alter von 6-12 Jahren einen sicheren Ort und eine neue Heimat geben. Das ist für Flüchtlingskinder sehr viel. Wer im Schlauchboot übers Mittelmeer kam, Angehörige verloren hat und jetzt in einem Flüchtlingscamp wohnt, der soll bei uns wieder das Lachen lernen.

Das Grundkonzept:

  • Schularbeitshilfe und individuelle Förderung beim Lernen,
  • Spielgruppen und kreative Workshops in multikulturellen Gruppen,
  • eine gesunde Mahlzeit,
  • Teilhabe am Leben in Hamburg durch Ausflüge und Entdeckungen.

Die Rahmenbedingungen haben sich im vergangenen Jahr entscheidend verbessert. Da die Gemeinde die Flüchtlingsarbeit verstärkt hat, ist auch die Zahl der Kinder gewachsen. Mit der wachsenden Arbeit sind auch die finanziellen Aufgaben größer geworden. Jeder Euro, der in die Zukunft dieser Kinder investiert wird, ist gut angelegt. Wir wollen Kindern Zukunft und Hoffnung geben. Diese Aufgabe lohnt sich und sie macht auch viel Freude.

(Text leicht gekürzt) Karsten W. Mohr

Tag der offenen Tür

100 Kinder und 100 Erwachsene „stürmen“ die InselArche am Tag der offenen Tür (26.10.2017)

Unterstützen sie die InselArche in Hamburg-Wilhelmsburg.

    Bankverbindung
  • EmK Inselarche Kto. bei der EDG Kiel
  • IBAN DE54 5206 0410 0306 4238 76
  • Stichwort Insel Arche >> bitte angeben

http://www.insel-arche.de


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2017

Wiederaufbau des Mädchenwohnheimes in Mosambik

Hintergrund:

Der tropische Wirbelsturm „Dineo“ hat im Februar 2017 die Missionsstation Cambine nahezu verwüstet. Besonders die Wohnheime für Schüler*innen und Studierende sind davon betroffen. Das Mädcheninternat kann derzeit nicht genutzt werden. Das bedeutet: die Mädchen brauchen eine anderweitige Unterbringung.

Nach dem Aufräumen heißt es Bauen. Die Häuser brauchen eine stabilere Bauweise, damit sich die auftretenden Windlasten besser verteilen.

Helfen auch Sie mit beim Wiederaufbau!

Die Spenden gehen an den Katastrophenfonds der EmK-Weltmission:
IBAN: DE65 5206 0410 0000 4017 73
Verwendungszweck: Zyklon Mosambik


Weltbund methodistischer Frauen

Hintergrund:

„World Federation of Methodist and Uniting Women“ – der Weltbund eint Frauen aus 70 Nationen mit wesleyanischen Wurzeln. Er ist seit 1983 als Nicht-Regierungsorgansiation von der UNO anerkannt.

Innerhalb dieser Allianz setzen sich viele Christ*innen für die Verwirklichung der Milleniumsziele der Entwicklungszusammenarbeit ein. Konkret heißt das: weltweit werden Frauen gefördert.

Beispielsweise in Trainingsprogramme, um Leitungskompetenzen zu erwerben oder beim Studium am Bossey Ecumenical Institut in der Schweiz.

Unterstützen Sie junge Frauen während ihres Studiums!

Die Spenden gehen auf das Konto des Frauenwerkes. Sie werden direkt an den Weltbund weitergeleitet.
IBAN: DE71 5206 0410 0000 4162


2016

Brasilien: Unterstützung für schwangere Teenager

projekt Brasilien

Hintergrund:

In Vilhena, der fünftgrößten Stadt Brasiliens, begleiten Methodisten schwangere Teenager. Die Mädchen sind zwischen 11 und 21 Jahre. Sie alle befinden sich in einer schwierigen Situation. Viele von ihnen sind als Folge von Drogen- und Alkoholmissbrauch oder Prostitution ungewollt schwanger geworden. Familie, Freunde und die angehenden Väter lassen die werdenden Müttern oft im Stich.

Hier sehen die Gemeinden ihre Aufgabe – sie schenken Lebensmut. Zweimal im Jahr veranstalten sie mehrwöchige Kurse für schwangere Teenager. In denen werden Informationen zu Gesundheit, Familienplanung, Hygiene und Ernährung vermittelt. Das Herstellen einer Säuglingsgrundausstattung gehört ebenso dazu. Außerdem wird seelsorgerliche und psychologische Betreuung angeboten. Die jungen Frauen werden nach der Entbindung weiter begleitet.

Schenken Sie auch Lebensmut!

Ihre Spende geht direkt an die EmK-Weltmission.
IBAN: DE65 5206 0410 0000 4017 73
Verwendungszweck: Lebensmut für schwangere Teenager Projekt: 4160


Zeitz: Offene Kinder- und Jugendarbeit im Leuchtturm

Hintergrund:

Licht in das Dunkel des Familienalltags: Seit 10 Jahren gibt es den „Leuchtturm“ in Zeitz. Das Projekt leistet diakonisch, missionarische Kinderarbeit und wird von der örtlichen EmK-Gemeinde verantwortet und getragen.

An zwei Nachmittagen in der Woche steht der „Leuchtturm“ Kindern von 6 bis 13 Jahren offen. Hier finden sie einen Ort der Wärme, bekommen Zuwendung und ein warmes Essen. Das Angebot wird von 25 bis 30 Mädchen und Jungen angenommen. Sie kommen aus sozial schwachen Familien.

Auftakt ist immer eine Mahlzeit. Dienstags wird gemalt, gebastelt und im Freien gespielt. Mittwochs treffen sich zwei Gruppen zum gemeinsamen Singen und Hören von Bibelgeschichten. Donnerstags lädt der Leuchtturm zum Bücherkaffee ein. Einmal im Monat öffnet die Suppenküche.

Ohne ehrenamtliche Helfer*innen wäre der „Leuchtturm“ nicht möglich.

Sie möchten helfen?
Spenden Sie an:
Sparkasse Burgenlandkreis
IBAN: DE83 8005 3000 3000 0486 84
Verwendungszweck: Leuchtturmprojekt Zeitz


2015

Das Nähprojekt der EmK Pogradec, Albanien

Vor 6 Jahren dachten wir uns als Kirche in Albanien, dass es wichtig wäre für die Gemeinde und die Gesellschaft uns sozial zu engagieren. Wir wollten etwas mit den arbeitslosen Frauen unserer Gemeinschaft machen. Nach vielen Gesprächen in unserer Kirche haben wir den Vorschlag aufgenommen, mit den Frauen Taschen zu nähen. Wir begannen mit 6 Frauen und jetzt nehmen an diesem Projekt 17 Frauen teil. Viele andere Frauen haben einen Nähkurs im Rahmen des Taschenprojekts in der Kirche gemacht und sind in anderen Betrieben tätig. Dieses Projekt war und ist sehr wichtig für die Frauen, da sie neben dem Einkommen auch Gemeinschaft gewonnen haben. Sie kommen aus ihrem Zuhause raus und tauschen miteinander ihre Sorgen und Probleme sowie auch die Freude und die glücklichen Momente.

Wir könnten dieses Projekt nicht so lange führen, wenn wir keinen Verkaufsmarkt hätten. Wir sind Gott sehr dankbar, dass er uns in der EmK zusammengeführt hat.

Burbuqe Isufi, EmK Pogradec, Albanien.

Taschenverkauf:

Jean Nausner: Ich übernehme und koordiniere die Bestellungen und Anfragen, bzw. den Verkauf dieser Taschen. Es ist gut, wenn Frauenkreise oder Gemeinden sich rechtzeitig melden.

Für uns ist es eine große Hilfe und letztendlich entscheidend für das Projekt, dass wir Taschen verkaufen können. Vielen Dank! Bestellungen über: Email: jean.nausner@aon.at

Jean Nausner lebt seit 2008 in Albanien mit ihrem Mann Wilfried Nausner, der als Superintendent der EmK Albanien und Makedonien für den Aufbau der EmK zuständig ist.

Spendenkonto:
Frauenwerk der Evangelisch-methodistischen Kirche
Stichwort: Nähprojekt,
Evangelische Bank, IBAN DE71 5206 0410 0000 4162 15.



Die Insel Arche – Hilfe für Kinder

Seit 5 1⁄2 Jahren gibt es die Insel Arche in Hamburg-Wilhelmsburg. 51.000 Menschen leben auf der Elbinsel zwischen Norder-und Süderelbe. Über 80 % der Kinder sind Migranten.

Im Januar machten wir mit 22 Kindern einen Ausflug. Etliche ehrenamtliche MitarbeiterInnen gingen mit den Kindern zur Bushaltestelle. Sh. (9 Jahre) kommt mit ihrer Mutter zu spät. Ich nehme sie im Auto mit. Wir sprechen über die Ferien, Schule und die Familie. Sh. erzählt, dass ihre Familie vor einigen Jahren aus Syrien gekommen ist. Ich frage: „Dann habt ihr bestimmt noch viele Verwandte dort.“ „Nein, die sind alle geflohen. Die leben jetzt in der Türkei. Mein Onkel hatte ein eigenes Geschäft, aber das haben sie jetzt alles verloren.“ – Ich stelle mir vor, wie machen Gespräche in der Familie verlaufen.

In diesem Augenblick weiß ich wieder einmal, wie wichtig und sinnvoll unsere Arbeit in der Insel Arche ist. Wir bieten an mehreren Nachmittagen den Kindern zwischen 6 und 12 Jahren einen Ort der Geborgenheit und Hilfe. Wir organisieren Schularbeitshilfe und Unterstützung beim Lernen. Anschließend gibt es erlebnispädagogische Spiele und kreative Workshops. Am Ende essen wir eine warme Mahlzeit mit den Kindern, die Ehrenamtliche in der kleinen Küche zubereiten. Kinder aus vielen verschiedenen Ländern üben ein friedliches Miteinander.

Seit die kleine Gemeinde der EmK diese Arbeit in der früheren Pastorenwohnung aufgenommen hat, leben wir mit vielen Herausforderungen. Immer wieder suchen wir ehrenamtliche MitarbeiterInnen oder MinijoberInnen. Die Räume sind zu klein und zu eng. Es ist nicht leicht in der kleinen Küche für 30-40 Personen zu kochen. Material und Einrichtung müssen erneuert werden. ... Aber wir sind zuversichtlich. Wenn Gott uns bisher geholfen hat, wird er uns auch einen Weg in die Zukunft zeigen.

Karsten W. Mohr, Pastor

So kommt Ihre Spende an
Stichwort: Insel Arche
Frauenwerk der Evangelisch-methodistischen Kirche
Evangelische Bank, IBAN DE71 5206 0410 0000 4162 15.

2013

Kollektenprojekt 2013: Liberia

Ein Projekt der EmK-Weltmission, welches wir 2013 besonders unterstützen möchten, heißt CESPRO: Neue Perspektiven für Mädchen in Liberia. Dieses Programm richtet sich an junge Frauen und Mädchen, die auf der Straße leben, keine Familie mehr haben und gezwungen sind, ihren Lebensunterhalt durch Prostitution zu bestreiten. Ihnen wird psychologische Betreuung, fachliche Beratung, das Erleben christlicher Gemeinschaft und die Möglichkeit einer Schul- und Berufsausbildung angeboten, um ihnen neue Perspektiven jenseits der Prostitution zu ermöglichen. Ihre Spende überweisen Sie bitte mit dem Stichwort „Liberia“.