Heimat

FrauenWege Heft 3/2020

Während des Lockdowns zu Beginn der Coronakrise mussten wir zu Hause bleiben und lernten unsere Gegend per Fuß oder Fahrrad kennen. Andere entdeckten ihre Familie ganz neu, und zogen zum Beispiel wieder bei den Eltern ein. In dieser Zeit, wo wir nicht verreisen durften und auf sozialer Distanz gehalten wurden, bekam der Begriff „Heimat“ für viele eine ganz neue Bedeutung. Deshalb widmen wir die aktuelle Ausgabe diesem Thema.

Heimat: Woran denken Sie, wenn Sie dieses Wort hören? An einen Ort? Oder an Menschen, bei denen Sie so sein dürfen wie Sie sind? Wer ist für Sie Heimat? Wie fühlen Sie sich, wenn Sie an Heimat denken? Wo fühlen Sie sich geborgen?

Mit Fragen zur Heimat möchten wir Sie mitnehmen in ein spannendes Thema. Gefühlsduselei oder Kampfbegriff? fragt Beatrix Junghans-Gläser und macht sich auf Spurensuche über die Bedeutung des Begriffs Heimat.

Wie riecht eigentlich Heimat? Und wie schmeckt Heimat? Sie können kreativ werden und heimatliche Rezepte nachkochen und -backen.

In seiner Andacht schreibt Siegfried Reissing über eine „Heimat für Deppen“: Wie denken die Leute über uns in der Heimat und wie denken sie über uns in der Fremde?

Wir haben junge Menschen gefragt, die zum ersten Mal ihre Heimat verlassen und für ein Studium oder eine Arbeitsstelle von zu Hause in die Stadt ziehen. Aber wir haben auch hingehört, wie es alten Menschen geht, die zum letzten Mal umziehen – ins Pflegeheim. Und wir stellen Menschen vor, die ins Ausland gezogen sind, zum Beispiel nach Frankreich oder Äthiopien – oder sogar ihre Staatsbürgerschaft gewechselt haben, wie Barry Sloan, der mehrere Heimaten hat. Er ist überzeugt: »Unsere Staatsbürgerschaft ist im Himmel«. Über die himmlische Heimat haben sich unsere Superintendenten Gedanken gemacht. Die Herbstausgabe will uns wieder daran erinnern und uns Lust machen auf unsere verborgene Zukunft.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Sie können hier das Heft gedruckt oder als Digitalausgabe bestellen.

Falls Sie es sofort lesen möchten: Über die App „Freikirchen-Kiosk“ (bei Google Play oder im App-Store) können Sie es für 2,99 Euro direkt herunterladen. Und wenn Sie dann doch keine Zeit haben, die Ausgabe zu lesen: Sie können sie sich in der App sogar vorlesen lassen. Es gibt dort übrigens auch ein Probeheft von FrauenWege, das Sie sich kostenfrei herunterladen können.