Das Logo des Frauenwerks

Die Inhalte und Ziele des Frauenwerks werden durch die einzelnen Teile des Logos zum Ausdruck gebracht. Zusammengestellt ergeben sie die Vielfalt der verschiedenen Aufgaben und stehen sinnbildhaft für die Verschiedenheit der Frauen, die sich im Frauenwerk engagieren, um Frauen zu ermutigen, aus der Fülle Gottes Leben zu gestalten.
Das Logo des Frauenwerks wurde von der Graphikerin Iris Marie Hahn, Augsburg, gestaltet.
Die Graphikerin stellt folgende Aussagen neben die einzelnen Figuren des Logos:
Frauen finden ihre eigene Identität und prägen ihren persönlichen Lebensbereich
Eine Figur in Bewegung
Sie versucht, mit sich und ihrer Umwelt ins Gleichgewicht zu kommen, sucht, ihre Mitte zu finden, Balance zu halten. "Ich bin so wie ich bin".
Sie beginnt, ihren Lebensraum zu gestalten, den Spielraum, den sie hat, auszuschöpfen, ihren Bereich mit Leben zu füllen, Schwerpunkte zu setzen, ihrer eigenen Spur zu trauen.
Dabei ist ihr Spielraum begrenzt. Grenzen von Kraft und Gesundheit, Zeitmangel, Defizite, Regeln, Erwartungen und Verpflichtungen etc. können einengen. Sie versucht herauszufinden, wo ihre eigenen Grenzen sinnvoll sind und Halt und Vertrauen geben und wo es gilt, Begrenzungen zu überwinden.
"Du stellst meine Füße auf weiten Raum" (Psalm 31, 8b)
Frauen geben ihrem Glauben Raum
Die spirituelle Dimension
Tochter Gottes mit Leib und Seele
"Da nahm Mirjam, die Prophetin, eine Pauke in ihre Hand, und alle Frauen folgten ihr nach mit Pauken im Reigen" (2. Mose 15, 20)
Die linke Figur mit den nach oben geöffneten Armen schafft sich Raum, verleiht ihrem Glauben Ausdruck. Auch die rechte Figur im zweiten Lebensbereich ist offen: Mit offenen Händen ist sie bereit zu empfangen und das Empfangene weiterzugeben. Auch dabei überwindet sie schöpferisch Grenzen.
"Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit" (2. Kor. 3, 17)
Frauen nehmen verantwortlich ihren Platz in Kirche und Gesellschaft ein
Frauen engagieren sich in ihren Gemeinden, in unserem Land und in der Welt.
Der angeschnittene Kreis mit dem Kreuz bedeutet;
Die beiden Bereiche Kirche und Gesellschaft sind nicht deckungsgleich. Die Kirche wird nicht überall in der Gesellschaft wahrgenommen (nicht mehr, oder noch nicht?).
Die Kirche der Frauen soll offen sein nach oben (aus der Verbindung mit Gott leben) und offen zur Seite - zu ihrer Mitwelt:Engagement für Mitmenschen, gemeinsam mit anderen Kirchen und Organisationen. Auch - und gerade - im Glauben Grenzen öffnen.
(Vielleicht ist ein größeres Maß an Offenheit und Gesprächsbereitschaft auch ein Merkmal des Engagements von Frauen in Kirche und Gesellschaft.)





