Wenn Lebensträume zerbrechen
Frauenwochenende in Rostock
Am 30./31.10.2010 trafen sich 24 Frauen in Rostock zu einem Frauenwochenende mit der Referentin unseres Frauenwerks, Hanna-Ruth Eberhardt.
In ihrem Referat, "Wenn Lebensträume zerbrechen", nahm sie uns mit hinein in ihre reichen Erfahrungen der Beratung und Seelsorge und in ihre und unsere zerbrochenen Lebensträume. Wir dürfen träumen und planen, aber es wird Überraschungen geben, Überraschungen, Unterbrechungen, Störungen und Krisen. Dabei stellt sich die Frage: überleben oder bewältigen? Überleben heißt, sich zurückziehen, Einsamkeit, vielleicht Alkohol. Bewältigen heißt, reden, Hilfe suchen, Hilfe annehmen. Es ist wichtig, unserem Leben ein Ziel zu geben. Mit einem Ziel kann man viel ertragen und findet trotz allem ein Ja zum Leben.
Gott hat einen Plan für unser Leben. Wir sprachen über Joseph und Jesus. So hatten sie ihren Weg nicht geplant, aber das Ende war gut. In schlechten Zeiten verlassen wir uns immer mehr auf Gott. In der Krise wächst das Vertrauen zu ihm. "Der Mensch denkt, und Gott lenkt". Gott hat den Durchblick, er kennt die Kreuzungen, Sackgassen und Einbahnstraßen unseres Lebens - und das ist keine Einschränkung, das ist Befreiung für uns.
Wie wäre unser Leben verlaufen, wenn alle Träume und Wünsche in Erfüllung gegangen wären? Diese Frage und die Frage nach Bewältigung und Hilfe besprachen wir am Nachmittag in kleinen Gruppen. Unsere zerbrochenen Träume schrieben wir auf und brachten sie unter das Kreuz.
Am Sonntag nahmen wir an einem Gottesdienst mit Abendmahl zum Reformationstag teil.
Das Schlusswort unserer Referentin war: "Gott hat uns keine ruhige Reise versprochen, aber eine sichere Landung!" Mit dieser Zusage und mit großem Dank an Hanna-Ruth Eberhardt, an die gastgebende Gemeinde und an unseren Gott fuhren wir in unsere Gemeinden zurück.
M. Pater und Christina Bitter





