Editorial
Herzlich willkommen
Über das Alter gibt es unendlich viele Sprüche, die einem meistens zum Geburtstag entgegen fliegen. Manche Leute haben mit dem Älterwerden ein Problem, auch wenn sie noch sehr gesund sind. Sie nennen sich “37 b” - was heißen soll 39. Oder sie sind zum achten Mal 30 geworden. T-Shirts und Socken mit Aufdruck werden dem ältergewordenen Menschen fürsorglich geschenkt. Witzige Sprüche auch auf Tassen für 40-Jährige: “Du merkst, dass du älter wirst, wenn die Kerzen mehr kosten als der Kuchen!” Alles nur Spaß? Oder nur humorvoller Umgang mit der Angst vor „dem Alter“?
Manchmal gefühlte sechzig, danach wieder knapp über zwanzig. In der Realität aber Mitte dreißig. Ich treffe Menschen, die in meinem Jahrgang geboren wurden und ich denke, “bin ich wirklich schon so alt?” Ja. Rein rechnerisch schon. Bin ich doch so jung, wie ich mich gerade fühle?
Ich freue mich über Menschen, die zu ihrem Alter stehen und die Vorzüge und Chancen genießen, die das Älterwerden mit sich bringt. Und wenn Sie unsere neue Ausgabe von FrauenWege lesen, werden Sie merken, dass es echte Vorzüge hat, alt werden zu dürfen, denn es ist ein besonderer Zeitabschnitt im Leben und Gottes Geschenk.
Ich grüße Sie im Namen des Redaktionsteams mit einem Zitat: “Wer nicht alt werden will, muss jung sterben”.
Allen Junggebliebenen und Ältergewordenen viel Freude beim Lesen!
Britt Müller

